

Taras a balkon – czym się różnią? [Wyjaśniamy różnice]
Terrassen und Balkone sind zwei beliebte architektonische Lösungen, die den Aufenthalt im Freien ermöglichen – sowohl bei Einfamilienhäusern als auch bei Wohnungen. Obwohl sie oft verwechselt werden, unterscheiden sie sich deutlich in Konstruktion, Lage, Funktion und Nutzung.
Wenn du einen Neubau, Umbau oder eine Terrassengestaltung planst, hilft dir dieser Beitrag, die Unterschiede zu verstehen – und die richtige Entscheidung zu treffen.
1. Lage & Bauweise – die wichtigsten technischen Unterschiede


Terrasse – stabiler Außenbereich auf Bodenniveau
Die Terrasse ist ein erdverbundener Außenbereich, der entweder direkt auf dem Boden oder über angrenzenden Räumen wie Garage, Keller oder Technikraum liegt. Sie befindet sich meist auf Höhe des Wohnzimmers oder der Küche und fungiert als natürliche Verlängerung des Innenraums.
Dank ebenerdiger Lage ist sie barrierefrei zugänglich – ideal für Familien, Senioren oder Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.
Typischer Terrassenaufbau:
- Punkt- oder Streifenfundament,
- Betonplatte,
- verdichteter Schotterunterbau + Unterkonstruktion aus Aluminium oder Kunststoff.
Vorteile der Terrasse:
✔ belastet die Gebäudestatik nicht,
✔ häufig genehmigungsfrei (z. B. wenn ≤ 35 m² & nicht überdacht),
✔ einfacher und kostengünstiger umzusetzen.
Balkon – freitragende Konstruktion in der Höhe
Ein Balkon ist eine auskragende Konstruktion, die aus dem Gebäude hervorragt und sich meist in oberen Etagen befindet. Er ist baulich fest mit der Decke oder einem eigenen Tragsystem verbunden und muss bereits bei der Planung berücksichtigt werden.
Typische Balkonmerkmale:
- Anbindung an die Geschossdecke oder eigene Tragkonstruktion (z. B. Stahlkonsolen),
- Feuchtigkeitsabdichtung mit Gefälle,
- Geländerhöhe mind. 110 cm (gemäß Bauordnung),
- witterungsbeständiger Belag – z. B. frostsichere Fliesen, WPC-Dielen, Harzsysteme.
Der Balkon ist technisch anspruchsvoller, aber unverzichtbar im mehrgeschossigen Wohnbau, wo ein Terrassenanschluss an das Erdreich nicht möglich ist. Dabei sind hohe Sicherheitsstandards und Feuchteschutz besonders wichtig.


2. Rechtliche Vorgaben und Genehmigungen – wann sind sie nötig?
Terrasse:
Eine bodengleiche Terrasse mit einer Fläche bis 35 m² und ohne Überdachung erfordert in der Regel keine Baugenehmigung – eine Anzeige beim Bauamt genügt.
Bei einer überdachten oder erhöhten Terrasse (z. B. mit Pergola oder festem Dach) kann jedoch eine Baugenehmigung notwendig sein
Balkon:
Ein Balkon ist ein tragender Bestandteil des Gebäudes – daher sind Bau, Umbau oder Erweiterung genehmigungspflichtig und müssen von einem Statiker begleitet werden.
In Mehrfamilienhäusern ist zusätzlich die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft oder Hausverwaltung erforderlich.
3. Gestaltungsmöglichkeiten – Fläche, Funktion und Stil
Terrasse – großzügiges Outdoor-Wohnzimmer
Die Terrasse bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten – individuell anpassbar an Lebensstil und Jahreszeit. Dank der großen Fläche kann sie als vollwertiger Wohnbereich im Freien dienen.


Was gehört auf die Terrasse?
- Lounge mit Sofas, Couchtisch und Outdoor-Teppich
- Essbereich mit großem Tisch und Sitzgruppe
- Relaxzone mit Hängematte, Sonnenliegen, Hängesessel, LED-Lichter
- Überdachung durch Pergola, Markise oder Glasdach
- Terrassenheizung (z. B. Infrarotstrahler, Bioethanolkamin) für längere Nutzbarkeit
- Pflanzen in Töpfen, Lamellenwände oder Sichtschutz aus Holz/Komposit
Beläge: besonders beliebt sind WPC-Dielen – vereinen Holzoptik mit Wetterbeständigkeit. Alternativen: Feinsteinzeugplatten, Pflaster, Naturstein oder Kunstrasen.
Die Terrasse ist auch ideal für: Yoga, Homeoffice, Kinder-Spielecke oder Sommergrillküche.
Balkon – kleiner Raum mit großem Potenzial
Auch wenn er kleiner ist, kann ein gut geplanter Balkon zur Wohlfühloase oder städtischen Mini-Oase werden.
Ideen für Balkongestaltung:
-
- Klapp- oder Modulmöbel – Bistroset, Sitzbank mit Stauraum
- Pflanzkästen oder vertikale Begrünung
- Textilien – Kissen, Decken, Teppiche
- Sichtschutz – Lamellen oder Bambusmatten gegen Wind & Einblicke
- Licht – Lichterketten, Solar-Laternen, LED-Deko




Ein Balkon kann auch praktisch genutzt werden – z. B. zum Wäschetrocknen, als Abstellfläche oder sogar als kleiner Arbeitsplatz im Freien.
⚠️ Wichtig: Tragfähigkeit und Materialgewicht sind bei Balkonen besonders zu beachten.
5. Wann wählt man einen Balkon, wann eine Terrasse?
Wähle eine Terrasse, wenn:
- Du ein Einfamilienhaus baust und über Außenfläche rund ums Haus verfügst.
- Du einen vielseitigen Rückzugsort im Freien gestalten möchtest.
- Dir maximale Gestaltungsfreiheit und mehr Nutzfläche wichtig sind.
Wähle einen Balkon, wenn:
- Du in einem Mehrfamilienhaus wohnst oder keinen Zugang zum Garten hast.
- Du eine kleine, gemütliche Rückzugszone ohne große Bauarbeiten suchst.
- Du zusätzlichen Nutzraum brauchst, z. B. zum Wäschetrocknen oder für einen Mini-Garten.
Fazit – Terrasse und Balkon: Zwei Welten, ein Ziel
Sowohl Terrasse als auch Balkon ermöglichen Entspannung an der frischen Luft, unterscheiden sich jedoch deutlich in Konstruktion, Nutzung und Gestaltungsspielraum.
Die Terrasse ist großzügiger, flexibler und wohnlicher – der Balkon ist die ideale Lösung bei begrenztem Platzangebot.




Die Wahl hängt ab von Standort, Budget, Funktion und Lebensstil. In jedem Fall lohnt sich eine hochwertige Oberflächenlösung – WPC-Komposite bieten dabei Langlebigkeit, Ästhetik und Wartungsfreiheit.
🔗 Entdecke WPC-Terrassendielen von Liderwood – robust, pflegeleicht und stilvoll für viele Jahre.
🔗 Sieh dir die Klickfliesen von Liderwood an – einfach zu verlegen und besonders robust.
📞 Kontaktiere uns – wir beraten dich, erstellen ein Angebot und übernehmen die Umsetzung.




